#12: Geplante Förderung oder gelebte Zusammenarbeit? Was Innovationsökosysteme so erfolgreich macht
Shownotes
Kann man Innovation planen? Reichen Förderprogramme, Cluster und Netzwerke aus, damit echte Innovation entsteht? Oder sind es die Menschen, die gemeinsame Ziele verfolgen und bereit sind, langfristig zusammenzuarbeiten?
Darüber spricht Dr. Petra Beermann, Direktorin für Transfer & Innovation am Institut für Entrepreneurship & Innovation der Universität Bayreuth, mit Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin und Mitglied der Geschäftsführung des Stifterverbandes. Zusammen mit Moderatorin Birgit Eschbach werfen die beiden einen Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Innovationsökosysteme.
Sie diskutieren über Fördermittel, die Rolle von Hochschulen, Unternehmen und Politik sowie Erfolgsfaktoren. Außerdem geht es um die Frage, wie regionale Innovationsökosysteme mit nationalen und europäischen Strategien zusammenwirken können und warum Deutschland mehr Mut zur Zusammenarbeit braucht.
Die wichtigsten Themen im Überblick:
- Warum Innovationsökosysteme nicht verordnet, sondern entwickelt werden müssen
- Welche Rolle Hochschulen als Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft spielen
- Warum gemeinsamer Nutzen wichtiger ist als Fördergelder
- Die Bedeutung von Transfer, Netzwerken und langfristigen Partnerschaften
- Wie erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Hochschulen und Politik gelingt
- Warum Technologie- und Regionalförderung kein Widerspruch sind
- Welche Chancen in europäischen Innovationsnetzwerken liegen
- Was gute Innovationsstrategien von bloßer Förderlogik unterscheidet
- Wie Wissen schneller in Wirtschaft und Gesellschaft gelangen kann
Wir wünschen wieder viele informative Ein- und Ausblicke. Und: Komm gerne mit uns ins Gespräch!
Wir freuen uns, wenn dir unser Podcast gefällt und über Likes, Teilen und Abonnieren.
Fragen, Anregungen, Themenwünsche für weitere Folgen gerne per E-Mail an: transfer.iei@uni-bayreuth.de
Links zur Folge: Institut für Entrepreneurship & Innovation (IEI): https://www.iei.uni-bayreuth.de
Stifterverband: https://www.stifterverband.org
Länder-Roundtable: https://www.stifterverband.org/laender-roundtable-innovation
Vergleich Innovationsstrategien der Länder: https://www.stifterverband.org/medien/die-ausrichtung-von-innovationspolitik-auf-landesebene
Analysen zum Thema: https://www.stifterverband.org/forschung-innovation/forschung-und-innovation-systemisch-gestalten/analysieren
Ergebnis des Landes Niedersachsen aus dem beschriebenen Prozess: https://www.volkswagenstiftung.de/de/news/publikation/zukunftsplan-fuer-niedersachsen-empfehlungen-fuer-ein-wirtschaftlich-starkes-wandlungsfaehiges-und-lebenswertes-land
Host: Dr. Petra Beermann, Institut für Entrepreneurship und Innovation, Direktorin für Transfer und Innovation, Universität Bayreuth https://www.linkedin.com/in/petra-beermann-985524197/ https://www.iei.uni-bayreuth.de/de/index.html´
Gast im Podcast: Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin und Mitglied der Geschäftsführung des Stifterverbandes https://www.linkedin.com/in/andrea-frank-66081964/ https://www.stifterverband.org
Moderation: Birgit Eschbach https://www.linkedin.com/in/studiovenezia/?originalSubdomain=de
Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/
Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen bei Zeit für Zukunft.
00:00:08: Schön, dass du dir Zeit nimmst für Geschichten des Gelingens durch regionale Innovationsökosysteme.
00:00:13: Freu dich auf starke Impulse für eine gute Zukunft!
00:00:22: Kann man Innovation eigentlich planen?
00:00:25: Man kann Förderprogramme aufsetzen und Millionen investieren.
00:00:30: Man kann Clustergründen, Netzwerke aufbauen und ein Management einsetzen Aber entsteht dadurch automatisch ein Innovationsökosystem?
00:00:40: und vielleicht noch wichtiger, was bleibt davon übrig wenn irgendwann die Förderung endet?
00:00:46: Genau darüber wollen wir heute sprechen.
00:00:49: Denn möglicherweise entscheidet sich der Erfolg eines Innovations-Ökosystems gar nicht zuerst an der Höhe der Förderungen sondern daran ob Menschen Hochschulen Unternehmen und andere Akteure tatsächlich ein gemeinsames Ziel verfolgen und einen Grund haben, dauerhaft zusammenzuarbeiten.
00:01:08: Herzlich Willkommen zu Zeit für Zukunft im Podcast über regionale Innovationsökosysteme!
00:01:14: Hier am Institut für Entrepreneurship und Innovation der Universität Bayreuth beschäftigt sich Petra Biermann mit ihrem Team genau mit diesen Fragen – wie kann aus dem Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft und weiteren Akteuren Tatsächlich Innovation entstehen.
00:01:30: Und wie wird daraus langefristig Wertschöpfung und wirtschaftliche Stärke möglicherweise in einer Region?
00:01:37: Also Gastgeberin ist Dr.
00:01:38: Petra Bärmann, wie immer unsere Direktorin für Transfer- und Innovation am Institut für Entrepreneurship und Innovation der Universität Bayreuth-Petra.
00:01:47: Und wenn ich sage wie immer Wir hatten jetzt zwei-, dreimal Vertretungen.
00:01:50: damit war mit dem Podcast schön dass du wieder dabei bist.
00:01:53: Sehr gerne freu mich auch!
00:01:56: Peter, du hast ja eine Gesprächspartnerin eingeladen die so einen ganz besonders spannenden Blick auf das Thema mitbringt weil sie so viele unterschiedliche Hochschulen, Regionen, Unternehmen und Innovationsstrukturen kennt.
00:02:07: Also ich freue mich sehr, dass wir heute Andrea Frank auch gewinnen konnten mit uns in die Diskussion über Innovationsökosysteme zu gehen.
00:02:15: Der Stifterverband ist für uns immer sehr wertvoll um nicht nur im eigenen Saft die Dinge zu untersuchen sondern das möglichst national international auch zu betrachten von einander zu lernen und vielleicht auch Kriterien zu definieren die eben das Gelingen erhöhen.
00:02:32: also insofern vielen vielen Dank dafür für das Gespräch heute.
00:02:36: Ja, ich freue mich auf die Diskussion zu diesen schon anskeizierten Themen.
00:02:40: Ja vielen Dank!
00:02:41: Ich freue mich dabei zu sein.
00:02:43: Andrea du bist Mitglied der Geschäftsführung des Stifterverbandes und ja möglicherweise hat der ein oder andere schon mal etwas über den Stifter-Verband gehört aber es ist doch jetzt nochmal gut von dir auch noch einmal in diesem Blick draufzubekommen.
00:02:57: was genau macht der Stifter Verband eigentlich?
00:02:59: Ja das Stifter verband versteht sich als Gemeinschaftsinitiative der deutschen Wirtschaft für eine gute Bildung und Wissenschaft.
00:03:06: in einem Satz gesagt.
00:03:07: Wir versuchen gemeinsam mit Unternehmen, mit interessierten Personen, mit Stiftungen relevante Veränderungen im Bildungs- und Wissenschaftssystem anzustoßen – das tun wir auf zwei Handlungsfeldern.
00:03:19: Einerseits zum Thema Bildung & Kompetenzen.
00:03:22: Da sind die Themen Future Skills, Lehrkräftebildung und ähnliches wichtig aber auch im Handlungsfeld Forschung und Innovation.
00:03:30: und da ist es für uns Seit vielen, vielen Jahren das Thema Transfer oder auch das Thema wie entsteht eigentlich aus Wissen Wertschöpfung und gesellschaftlicher Wandel total relevant.
00:03:41: Was mir auch noch wichtig ist vielleicht letzter Satz zum Stifterverband uns gibt es seit hundert Jahren.
00:03:45: wir sind einmal gegründet worden von Unternehmen nach dem ersten Weltkrieg.
00:03:49: die haben Geld gesammelt um die Forschung wieder auf den Weg zu bringen.
00:03:52: Und diese Frage was ist eigentlich die Not in der Wissenschaft?
00:03:55: Was isst die not in der Bildung?
00:03:57: stellt sich immer wieder neu, aber die stellen wir uns auch heute noch.
00:04:00: Also was können wir gemeinsam tun?
00:04:02: Jenseits von Einzelinteressen einzelne Unternehmen.
00:04:05: Was können wir gemeinsam tun um Bildung und Wissenschaft besser
00:04:08: zu machen?
00:04:09: Ich habe das auch so verstanden dass es ja wie eine Art Brückenfunktion ist.
00:04:12: Das sind die Unternehmer auf der einen Seite dann sind die Hochschulen, die Wissenschaftsorganisationen Wie viele Unternehmen sind das eigentlich, die an diesem Brückenbau beteiligt sind?
00:04:23: Genau!
00:04:23: Wir sind privat und gemeinnützig Bänden von Unternehmen und wir arbeiten gemeinsam mit der Wissenschaft.
00:04:31: Uns unterstützen etwa drei Tausend Unternehmen, Privatpersonen Stiftungen in unserem Tun Und pro Jahr kommt das etwa auf einen Gesamtvolumen von fünfzig Millionen Euro Mit dem wir nicht nur Bildung und Wissenschaft fördern sondern auch die Wissenschaftsorganisation Fördern stiftungsprofessuren ermöglichen.
00:04:50: also es ist ein breites Portfolio um nicht nur über Analysen und eigene Projekte, sondern auch über Förderung Veränderungen anzustoßen.
00:04:58: Wirklich spannend!
00:04:59: Du hast gerade schon die Future Skills erwähnt aber vielleicht gibst du uns nochmal so zwei drei konkrete Beispiele was für euch da wichtig ist?
00:05:06: Genau ich gebe vielleicht mal zwei drei Beispiel wie wir Veränderung voranbringen.
00:05:11: Wir erreichen ungefähr pro Jahr knapp zweieinhalbfünfzigtausend Schülerinnen und Schüler mit Talentförderung.
00:05:19: das machen wir gemeinsam.
00:05:20: Tochterbildung und Begabung, sehr konkretes Veränderungsbeispiel.
00:05:24: Jeder kennt die Matto-Olympiade sozusagen.
00:05:26: das ist ein Wettbewerb wofür wir aufstehen.
00:05:29: Wir versuchen aber auch wenn wir Institutionen anschauen zum Beispiel im Bereich des Hochschulsystems Future Skills als Querschnittskompetenzen in alle Studiengänge zu integrieren also die Frage zu beantworten wie verändert sich eigentlich die Anforderungen an Studierende?
00:05:45: Und wie gelingt es hoch schon schnell anpassungsfähig zu sein, um auch solche Zukunftskompetenzen – denn wir sie also neue Anforderungen der Arbeitswelt und der Gesellschaft schnell in die Studiengänge reinzubekommen.
00:05:55: Und da arbeiten wir mit Förderung, wir entwickeln Framework-Zukunftskomptenzen und arbeiten ganz konkret mit Hochschulen zur Wegen der Integration in Curricula.
00:06:05: Und vielleicht ein drittes Beispiel was schon bisschen die Brücke ist zu dem, was wir hier tun gemeinsam auch mit der Universität Bayreuth, ist dass wir versuchen über bestimmte Projekte den Transfer schneller effizienter zu machen, auch im Sinne einer schnellen Wertschöpfung.
00:06:22: Wir haben zum Beispiel mit zwölf Hochschulen neue Regelungen zum Transfer von geistigem Eigentum in Gründungen entwickelt, mit dem Ziel von achtzehn Monaten auf drei Monate zu kommen.
00:06:32: Also auch so sehr konkrete Veränderungen erarbeiten wir und meistens tun wir das zusammen mit Hochschulern.
00:06:39: also wir kommen nicht rein als Berater- und Experte sondern wir entwickeln Lösungen gemeinsam mit Hochchulen und versuchen die dann in die Breite zu bringen.
00:06:46: Andrea, das hast du eine Sache gesagt.
00:06:49: Die spart mir die Nachfrage weil es ist ja oftmals so wenn Du solche Verbände hast und Vertretungen von Unternehmen dann sind so drei vier... ...die große Spenden geben und die dann auch so die Themenbestimmung.
00:06:59: Du hast das gerade schon gesagt.
00:07:01: ihr versucht diese Future Skills an alle in allen Themenbereiche in alle Feldern den Hochschulen rein zu bekommen.
00:07:08: also es nicht so dass er sagt wir haben bei nur diesen einen Fokus auf Ich sage jetzt mal einen bestimmten Lehrstuhl von zwei, drei Unternehmen die besonders Interesse daran haben aus einer Berufungskommens.
00:07:20: Sondern das ist wirklich ein Anliegen was einmal quer durchs Land geht und durch alle Themen.
00:07:27: Genau!
00:07:28: Das ist ganz wichtig.
00:07:29: wir sind getragen auch von vielen großen Unternehmen die natürlich mehr spenden und sie sind bei uns im Vorstand.
00:07:36: aber ganz wichtig ist dass unsere Themen nicht im Interesse einzelner unternehmen entwickelt und umgesetzt werden.
00:07:42: Wenn die das machen wollen, machen sie das einfach alleine?
00:07:45: Sondern wenn die zu uns kommen dann sind es Themen, die Sie allein nicht bearbeiten können.
00:07:49: also die Frage ob hoch schon generell die richtigen Kompetenzen vermitteln.
00:07:53: Das kann ein einzelnes Unternehmen gar nicht stemmen.
00:07:56: Also
00:07:56: wichtig
00:07:57: ist Dann kommen wir zu uns für diese Systemfragen Und gemeinsam geben Geld zusammen in einen Topf und daraus entwickeln wie unsere Programme.
00:08:06: Also es ist schon großartig, Petra.
00:08:07: Und ich kann so ein bisschen erahnen warum du sagst Andrea ist eine spannende Gesprächspartner Renna, aber gib mir doch nochmal deinen Blick darauf!
00:08:13: Warum hast Du gesagt wir müssen die Andrea einladen?
00:08:16: Ja weil im Grunde der Stifterbahnwand genau das tut was Andrea gerade beschreibt.
00:08:21: Ich finde es eben auch sehr interessant, dass ja aus Sicht der Unternehmen auch Anpassungen definiert werden oder erforderliche Anpassung auch klar skizziert werden.
00:08:30: Wo man sich dann grundsätzlich darüber befinden muss wie erreicht man das eigentlich?
00:08:34: Und das ist ja Breitensport, den man am Ende des Tages erreichen muss und der Stifterverband verfügt eben auch über die Möglichkeit diese breite Herzustellen, sich an die Hochschulen zu wenden.
00:08:47: Das sind viele Jahre, die da schon gemeinsam erfunden Erfahrungen gesammelt wurden.
00:08:52: Und beide Seiten, also ich denke Wirtschaft und Wissenschaft haben festgestellt dass es eben immer diese Anpassung und Gespräche auch braucht und reagiert und wir reagieren darauf.
00:09:03: Also das ist... Ich kann zumindest für die Universität Bayreuth sprechen wenn diese Themen aufkommen.
00:09:08: Wenn diese Themen diskutiert man überlegt dann wie können Strategien aussehen oder auch ganz klare Operationen aussehen um es dann tatsächlich in den Studiengängen in den einzelnen Fakultäten mit zu berücksichtigen?
00:09:20: Das Thema Unternehmertum ist ja etwas Future Skills, auch über unternehmerisches Denken und unternehmerische Handeln verstärkt verfügen zu können.
00:09:28: Das ist etwas was ich natürlich nicht von heute auf morgen aber langsam dann in die Systeme auch einfluten lässt.
00:09:35: und wie man das macht und die geschickt man vielleicht auch macht wird dann eben diskutiert.
00:09:41: Auch Erfahrungen bestehen!
00:09:43: Und wir hatten ein Vorgespräch, lieber Hörer zu dieser heutigen Aufnahme und da hat Andrea Frank einen Satz gesagt.
00:09:50: Den möchte ich gerne als Ausgangspunkt nehmen für unser Gespräch.
00:09:54: Andrea du hast so sinngemäß... Ich habe es jetzt nicht erwacht wirklich aber du hast sinngemäßig gesagt Es gibt einen sehr planerischen Zugang zur Innovations-Ökosysteme und du bezweifelst ob der so allein funktioniert.
00:10:07: Da möchte ich gerne nochmal so konkret darauf einsteigen, kann man einen Innovationsökosystem überhaupt planen?
00:10:15: Wir versuchen natürlich im Bereich der öffentlichen Förderung und auch innerhalb der Hochschulen Organisationsstrukturen aufzubauen oder Elemente von Innovationsökosystem zu fördern die wichtig sind damit es am Ende gelingen kann.
00:10:32: Und wenn man über die letzten, ich glaube jetzt etwa zwanzig Jahre in dem Feld unterwegs.
00:10:35: Wenn man über den letzten zwanzich Jahre schaut dann wechselt das immer so zwischen institutionellen Förderung zu großen Themen also zum Beispiel die Gründerhochschule hinzu sehr klein teiligen auch inhaltlich getriebenen Förderprogrammen.
00:10:49: und warum ich das gesagt habe ist Ich glaube wenn man auf die Ökosysteme schaut wo es aus einem eigenen Leben entstanden ist wo natürlich Förderungen gebraucht wird aber wo das Ökosystem nicht getragen ist, allein von Fördermitteln.
00:11:03: Wenn man darauf schaut dann gehört viel mehr dazu als sozusagen so ein planerischer Zugang und da kann Petra bestimmt noch viel mehr zu sagen aus Bayreuth.
00:11:12: aber dann gehören so Dinge dazu.
00:11:13: haben wir eigentlich ein gemeinsames Ziel in der Region dass geteilt wird zwischen den Hochschulen oder den Wissenschaftseinrichtungen vor Ort und den Unternehmen vor Ort.
00:11:22: Haben wir einen Überblick über starke Intermediäre also über Menschen die helfen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft zusammenzubringen.
00:11:30: Die helfen zu übersetzen zwischen was meint das Unternehmen eigentlich und was kann der Professor eigentlich anbieten?
00:11:36: oder die Universität?
00:11:38: Haben wir zum Beispiel genug Talente für das Thema?
00:11:41: haben überhaupt eine starke technologische Basis, die wir gemeinsam vorantreiben wollen?
00:11:45: also das sind alles so Punkte und ich glaube je weniger Mehrwerte von den einzelnen Partnern gesehen werden desto weniger erfolgreich ist auch eine Förderung die in eine solche Region fließt.
00:11:59: Also positiv gesagt, je mehr ein Unternehmen den Mehrwert zieht und der Kooperation mit einer Universität oder einer Hochschule für angewandte Wissenschaft, desto stärker wird es auch selber bereit sein, mit Personalressourcen reinzugehen, mit eigenen Forschungsmitteln hineinzugehen und immer wieder auch Projekte gemeinsam anzudenken und zu entwickeln.
00:12:19: Und dieses Eigenleben von Ökosystemen und diesen langen Atem, dem man dann braucht Der ist glaube ich ganz, ganz schwer zu verordnen oder auch zu planen.
00:12:30: Das ist so ein bisschen vielleicht mein Zugang zu diesem Thema.
00:12:34: Es geht gar nicht so um Gegenförderung, also statt so einen Ökosystem fördern ja aber nicht den Ökosesystem verordnet.
00:12:40: das ist glaube der Unterschied?
00:12:42: Genau und sozusagen Schwerpunkte finden in der Zusammenarbeit die für beide Seiten ein Mehrwert bieten.
00:12:49: Ich bringe vielleicht mal ein Beispiel um das ein bisschen konkreter zu machen.
00:12:52: Eine Region, in der ich mich besser auskenne weil ich dort im Hochschulrat bin ist Ostwestfalen-Lippe.
00:12:57: Und das ist jetzt keine Region die von großen Konzernen dominiert ist sondern eine Region die ist stark Smart Factory Bereich Lebensmitteltechnologie Stichwort ötga und andere Im Handwerk also sehr kleinteilige Wirtschaftsstruktur viel Mittelstand und Dort hat sich zweimal angestoßen durch eine Spitzenklasterförderung vor fünfzehn Jahren eine Netzwerkstruktur entwickelt, die jetzt immer wieder Themen aufgreift.
00:13:24: Die sowohl für Wissenschaft als auch für Wirtschaft interessant sind und die sich so vorträgt mit unterschiedlicher Intensität.
00:13:33: aber diese Vernetzungen, die entstanden sind, die sind zum Teil in Vereinen organisiert, die zeigen sich zum Teil jetzt in neuen Forschungsgebäuden z.B.
00:13:42: zum Thema Lebensmitteltechnologie Die zeigen sich in gemeinsamen Projekten mit Frauenhofer wie so eine Smart Factory, gleich beim Ende.
00:13:51: und solche Strukturen entstehen über die Zeit.
00:13:54: Und die müssen getragen werden von Menschen, die mehr Wetter entsehen und die nicht nur eingestellt sind fürs Cluster Management.
00:14:01: Das ist das was wir schon beobachten egal ob es eine Metroporregion oder eine Region im Strukturwandel oder eher mittelständisch geprägt.
00:14:11: Es braucht diese... diese Grundlage von Mehrwerten für alle Seiten, um das auch langfristig jenseits vom Förderprogramm voranzubringen.
00:14:22: Und ich glaube mein Blick und das würde mich auch interessieren nochmal Petra von dir.
00:14:25: Ich glaube unser Blick in unsere Debatte ist so stark auf die öffentlichen Förderprogramme fixiert.
00:14:31: Die sind wichtig, auch sowas wie Innovative Hochschule, um große Schritte voranzumachen aber am Ende werden sie nicht unsere Wirtschaftsstruktur oder unsere Innovationsstrukturen nach vorne bringen.
00:14:42: Also ich denke im Grunde ist genau das, was du jetzt gesagt hast.
00:14:45: Das erste Mal geht es um die gemeinsamen Willen, dass man überhaupt zusammenarbeitet aber... erst mal den Schwur darauf zu machen, zusammenzuarbeiten.
00:14:56: Der erfolgt ja deshalb, weil man glaubt es nicht alleine oder zumindest besser in der Gemeinschaft zu bewerkstelligen was wir heute zu bewerkstelligen haben und das heißt wenn wir über Innovationen sprechen dann wissen wir dass die Trends, die Herausforderung, so stark das einzelne Unternehmen fordert, dass natürlich der Verbund also das Innovations-Ökosystem besser tragen muss als Unternehmen selber machen muss.
00:15:25: Und so sind wir auch rangegangen, wir haben erst mal grundsätzlich definiert das kann das Ökosystem besser lösen als wenn diese einzelnen Unternehmen, wie du sie ja auch gerade aus dem Mittelstand beschreibst.
00:15:35: Die sind überfordert gewesen das heißt die haben uns überlegt wir haben uns zusammengesetzt Wir haben überlegt was brauchen unsere Kunden?
00:15:42: Das sind ja die Unternehmen müssen auch gesellschaftliche Akteure.
00:15:46: Was kann die Universität dazu beitragen dass diese Themen mitgelöst werden nicht alleine aber mit gelöst werden und dann hat man sich auf ein gemeinsames Miteinander verständigt das gemeinsam gelöst wird.
00:15:57: Dann brauchen wir auch Förderung, also es ist jetzt nicht so dass die Förderungen für uns nicht wichtig war wie die innovative Hochschule Aber wir sind nicht von den Fördermitteln getrieben gewesen, sondern von dem gemeinsamen Willen hier zusammenzuarbeiten.
00:16:11: Und wir nutzen dann auch die Förderung um das besser oder mit mehr Personen natürlich oder Personenleistungen zu treiben.
00:16:20: Ich rede immer so ein bisschen vom Innovationsbooster weil letztendlich ist es diese Kooperationsanbahnungen, auch es ist sehr viel damit verbunden dass wir auf die Unternehmen zugehen.
00:16:31: Dass wir mit den Unternehmens sprechen das wir aber auch an der Hochschule mit unseren Lehrstühlen sprechen und unseren Fakultäten sprechen um möglichst eine hohe Passung auch von den Relevancen zu dem zu den Angeboten zu schaffen.
00:16:44: und das ist auch personalintensiv.
00:16:47: Das ist nichts, was man ganz kurzfristig oder was man schnell erledigen kann.
00:16:52: Sondern es wird nicht Arbeit dahinter wie in der Forschung und in der Lehre auch.
00:16:56: Also insofern ist das glaube ich relevant beides eine Grundfinanzierung für dieses Thema vorzuhalten.
00:17:04: aber die Unternehmen zahlen natürlich auf dieses System ein.
00:17:09: Das muss man klar wissen!
00:17:10: Petra, wir hatten das ja auch schon mal in einer Folge.
00:17:12: Ich meine es wäre beim Rheinischen Revier gewesen dass es ja auch eine hohe Anfangsmotivation gibt und wenn es dann nicht einen ich sage jetzt mal Netzwerkmanager oder Community-Manager also diese Personen gibt die sagen wir halten das jetzt wirklich Wir halten diesen Schwung auch am Leben diese Freude.
00:17:29: Dann kann es auch sein, dass solche Sachen dann auch irgendwie so ein bisschen versandern hat man zwei drei tolle Treffen gehabt und dann wird nicht weiter was davon gemacht.
00:17:36: Ich glaube da ist dann auch eine Förderung gut um das Personal zur Verfügung zu stellen aber auch um auch zu sagen okay jetzt was haben wir dieses?
00:17:45: ich komme jetzt mal von der Quartalsplanung.
00:17:47: Kann das Monatsplanungen machen?
00:17:48: Wochenplanung Was haben wir jetzt erreicht?
00:17:51: Was haben die im nächsten Quartal vor?
00:17:53: Ich würde vielleicht noch einen Punkt ergänzen wollen, der jetzt noch nicht so stark auch Peter bei dir und ich glaube auch bei mir noch nicht durchgekommen ist unter der Kategorie gelingensbedingungen.
00:18:03: Wir haben über viele Jahre als Stifterverband Hochschulen bei der Entwicklung ihrer Transferstrategien begleitet, sogenanntes Transware Audit.
00:18:10: Ich selber war in über vierzig Hochschule damit.
00:18:12: Und da das Prinzip ist wir bringen Piers rein also andere die auf Augenhöhe mit der Hochschulle diskutieren wo kann es denn hingehen?
00:18:20: Und wir waren eher so der Facilitator oder der Moderator dieses Prozesses, was eigentlich überall fehlte.
00:18:26: Oder was immer ein Spannungsfeld war zwischen was sind meine eigenen Stärken und was ist eigentlich der Bedarf?
00:18:32: Also weg von einer... Wir haben immer gesagt von der Angebotsorientierung der Hochschule hin zu einer Nachfrageorientierung dieser umliegenden Wirtschaft.
00:18:42: Ich finde das auch eine gelingensbedingung.
00:18:43: Das ist schon fast ein bisschen Detail.
00:18:45: aber wenn ich Nur darauf schaue, was ich kann als Hochschule und nicht darauf schau, welchen Problem will ich denn eigentlich lösen oder gibt's überhaupt ein Problem?
00:18:52: Was sich damit lösen kann.
00:18:54: Dann versand'n glaube ich solche Förderungen auch weil so lang Geld da ist.
00:18:58: macht man irgendwie Dinge zusätzlich auch als Unternehmen dann nimmt man das mit oder die Hochschulen nimmt das mit.
00:19:03: aber wenn es eigentlich kein Problem löst, dann ist es dauerhaft nicht tragfähig Und das wollte ich noch eins einen Aspekt einbringen.
00:19:11: und ich nehme an Petra ihr schaut auch immer drauf, welches Problem wollt ihr eigentlich lösen?
00:19:15: Und nicht nur was können unsere Professorinnen und Professoren.
00:19:17: Aber diese Haltung von Ich orientiere mich an dem Problem, was ich lösen will das ist glaube ich auch ganz wichtige gelingensbedingungen in Ökosystemen die auch langfristig tragen.
00:19:27: Also das ist, glaube ich, dass A und O hinschauen in Richtung Kunden.
00:19:32: Was wir im Grundsatz ja auch unseren Studierenden vermitteln zu sagen gibt es dafür ein Problem?
00:19:39: Gibt es einen Markt?
00:19:40: Und das tun wir auch.
00:19:41: Wir sind also ein bisschen bottom-up gestartet.
00:19:44: Wir haben geschaut in der Region wo drückt der Schuh Gleichzeitig aber auch zu schauen, wo sind Megatrends?
00:19:51: Die die demnächst oder in den nächsten Jahren auch stark auf den Raum einwirken und dann eben festzustellen wie wir unsere Angebote für die Wirtschaft Für die Gesellschaft also wir lösen auch einige Dinge der Pflege zum Beispiel Wo wir stark mit einsteigen umzuschauen.
00:20:07: Wie gestaltet sich das heute des Bild Und wo müssen uns hin entwickeln?
00:20:11: und da ist es auch ganz wichtig die Wirtschaft und die Akteure die gerade in diesem Bereich wirken und arbeiten in diese Geschichte mit einzubeziehen, nicht rauszunehmen und dann durch die Wissenschaft beantwortet zu lassen.
00:20:23: Sondern auch die Problem-Lösungskompetenz heißt da schon, die auch mit einzubeziehen, die sich heute und auch zukünftig mit diesen Themen weiterhin beschäftigen werden.
00:20:34: Ich glaube, die Dauerhafte Nähe zu den Kunden und zu den Themen, die dort relevant sind – das ist ein Stück weit das Erfolgsrezept.
00:20:41: ja!
00:20:43: Andrea, das kommen wir auch zu dem Thema.
00:20:45: Die haben ja sehr viel Wissen.
00:20:46: also ich glaube der Deutschland zeichnet sich nach wie vor als einen Spitzenstandort im Bereich der Generierung von Wissen aus und entscheidend ist eben dass dieses Wissen auch ankommt in der Wirtschaft an kommt in der Gesellschaft ankommt und ich glaube da sind wir Ihr auch als Stifterverband noch wir ja eben stark tätig, dass es möglich geschmeidig auch dort ein Zug findet wo eben diese Themen gelöst werden können mit dem besseren Wissen.
00:21:14: Mit den neuen Lösungsansätzen und ich glaube das ist das Entscheidende.
00:21:19: also kann's nur bestätigen.
00:21:22: jetzt hat Andrea vorhin gesagt, es ist wichtig, dass man sich da erst mal auf so eine Vision einlegt.
00:21:26: Du hast das bestätigt Petra.
00:21:27: aber wie ist das denn dann?
00:21:28: Wie gelingt das und vielleicht kannst du das jetzt nochmal von Bayreuth erzählen.
00:21:32: Wir gelingen, dass es trotzdem auch organisch wachsen kann.
00:21:34: Das heißt, dass auch noch einmal wieder weitere Akteure damit zukommen können.
00:21:38: Also das ergibt sich zwangsläufig für uns, vor allem wenn es wieder an dem Fall wir sind im Markt.
00:21:43: Wir sind bei der Wirtschaft dann hat die Wirtschaft automatisch immer wieder neue Herausforderungen.
00:21:48: Manche sind Trend gebunden manche sind aber auch ich sage mal besonderen Konjunktur oder besonderen Einflüssen geschuldet wie zum Beispiel jetzt der Defense Bereich oder die kritische Infrastruktur.
00:22:00: Das sind Themen die kommen auf und diesen gut gebundenen und verbundenen Ökosystem, die werden thematisiert.
00:22:07: Dann schauen wir ab unser Ökosesystem hier für Stakeholder-Stakeholder Gruppen hat, die darauf ab.
00:22:13: auch referenzieren können, die Antworten finden können.
00:22:16: Haben wir das nicht?
00:22:17: Erweitert sich unser Ökosystem um eben diese Kompetenzen und das zeigt sich ganz gut dass es dieses Ökosesystem ist.
00:22:25: keine keine nicht im Beton gegossen überhaupt nicht sondern das Atmet und das atmet genau in die Bereiche die es grundsätzlich braucht dies aber auch situativ braucht.
00:22:36: Wir gehen da auch in den Austausch mit anderen Ökosystemen und mit vielen Stakeholder-Gruppen, die gar nicht unbedingt jeden Tag mit uns in Kontakt stehen.
00:22:47: Sondern da erweitern wir entsprechend.
00:22:51: Andrea du hast ja als Gegenmodell auch jetzt das Beispiel regionales Innovationsökosystem.
00:22:56: Du hast ja auch als Gegenbeispiel gehabt.
00:22:58: Ja auch jetzt sage ich mal eher so technologiebasiert europäische Ökosysteme auch da, die ihr damit ins Spiel bringt.
00:23:06: Ist das, habt ihr da eine ähnliche?
00:23:08: Gelingt das dort ähnlich gut?
00:23:10: Also ich finde es ein wichtiges Spannungsfeld.
00:23:14: Welche Rolle spielt die Region, die Nähe und was du gerade beschrieben hast?
00:23:19: Peter, ich finde übrigens diese Offenheit von regionalem Ökosesystem, die hast Du ja grad mit dem Atmen beschrieben.
00:23:25: Man muss auch Talente reinholen können, man muss Themen reinholend können, die man selber nicht hat.
00:23:28: Das ist glaube ich auch ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor.
00:23:31: Und gleichzeitig sehen wir jetzt, dass es eben gerade so im weltweiten oder auch europäischen Wettbewerb um Technologieführerschaft in bestimmten Bereichen gar nicht mehr so stark ankommt auf die Region alleine.
00:23:44: Sondern gelingt es einem uns, wem auch immer, die relevanten Akteure für den technologischen Fortschritt in diesem Bereich zusammenzubringen?
00:23:54: Ich mache mal ein Beispiel.
00:23:55: nehmen wir einmal die Highlighter-Technologie.
00:23:58: dort haben wir Ein europäisches Unternehmen wie ASML, deutsche Unternehmen.
00:24:04: Aber wir haben natürlich auch ganz viele Fraunhofer und Hochschulen die zu also die Mitarbeitung an der Weiterentwicklung dieser Technologie.
00:24:12: aber im Moment auch mit Blick auf die geopolitische Entwicklung ist es uns allen wichtig dass es ein europäisches Ökosystem bleibt und das man sozusagen so gut es geht schaut dass man Talente, Technologieentwicklungen Geld dafür, was man ja auch braucht europäisch zusammenbekommt um dann gut bestehen zu können.
00:24:32: Anderes Beispiel ist es gab eine Zeit lang diese EIT Ausschreibungen, Inno-Energies.
00:24:38: ein Beispiel da geht's um Batterieforschung.
00:24:41: das ist auch etwas europäisches einerseits und andererseits aber immer auch mit regionalen Verankerungen für bestimmte Spezialthemen und da bekommt man aber wenn die Technologie weiterentwickelt natürlich Zugang zu unterschiedlichen Regionen Zugang zu europäischen Akteuren und dieses Spannungsfeld von also Technologie Orientierung einerseits.
00:25:01: Und Regional Orientierung andererseits, ich glaube man braucht beides kein entweder oder.
00:25:07: ich glaube mal man brauche beides und wir sehen ja Moment auch dieses durch das Road Mapping und die Hightech Agenda dass es eher wieder so ein Technologiefokus auf einmal gibt und weniger einen regionalen Fokus.
00:25:18: vielleicht noch letztes Beispiel dazu Ich finde wenn man sich den Start-up Factories anschaut, die jetzt im letzten Jahr gefördert wurden.
00:25:26: Also da geht es ja viel enger nicht nur um Transfer sondern um die Frage wie können wir Gründung skalieren aus bestimmten Regionen heraus ein bisschen nach dem Vorbild der Unternehmertum?
00:25:37: Dort sieht man das trotzdem regionalen Fokus oft technologischer Fokus.
00:25:42: dazu gekommen ist also zum Beispiel haben wir eine Startup Factory im Dresdner Umfeld, die fokussiert auf Heilbleiter-Technologie.
00:25:49: Einfach weil da Infinion und alle möglichen sind, die dazu beitragen können auch in der TU Dresden und in den umliegenden Frauenhofinstituten.
00:25:58: Und dann gibt es andere wie die Next Gen in Baden-Württemberg, die focusiert auf dem Mittelstand regionalen Anführungsstrichen, also Baden-Württemberg.
00:26:09: Und da merkt man schon irgendwie scheint der Erfolg unterschiedlich getrieben zu sein.
00:26:14: Einmal bestimmt durch sowas wie mittelständische Wirtschaft die total wichtig ist für Baden Württemberg einmal bestimmt durch eher eine Technologieorientierung wie in Dresden weil das einfach da eine Stärke ist und weil es eigentlich unklug wäre sich jetzt auf irgendwas zu fokussieren als auf dass was man dort stark hat.
00:26:29: Also deswegen glaube ich ist eine ganz spannende Debatte zu gucken müssen wir weitermachen, wie innovative Hochschule, Tee-Raum und solche Förderprogramme die sehr stark regional fokussieren.
00:26:40: Oder braucht es jetzt vielleicht auch eine Phase der Technologieorientierung gerade mit Blick auf die globalen Veränderungen, die wir auch sehen?
00:26:47: Und wo wir vielleicht auch als Standort Deutschland, Schreckstrich Europa anders nochmal gefordert sind?
00:26:53: Also wenn das eine Frage ist dann würde ich sagen Wir bräuchten nach wie vor trotzdem beides.
00:26:57: Es ist ja immer so ein bisschen die Frage mit welchem Nachdruck man dann tatsächlich die eine oder die andere Seite gerade mal vielleicht auch in Fokus setzt.
00:27:06: Ich glaube wir dürfen nur nicht das andere, also den Bereich regionale Innovations-Ögosysteme, die stark dem Mittelstand unterstützen Anschlussfähigkeit zu halten komplett leer laufen lassen Weil ich denke, im Grunde ist es trotzdem.
00:27:22: Ich spreche jetzt mal für Oberfranken ja entscheidend, dass die Anschlussfähigkeit des Raumes gewährleistet wird und aus Sicht der Unternehmen.
00:27:30: Das spreche ich nicht aus Sicht einer Hochschule.
00:27:35: ist eben die alleinige Lösungskompetenz für die Herausforderung, die wir heute haben nicht mehr gegeben.
00:27:41: Die suchen diese Anschlüsse und brauchen diese Anschlüssen und ein Unternehmen aus Oberfranken wird sich nicht ausschließlich nach Dresden orientieren können um beispielsweise das Thema Halbleiter Technologie dann in Anspruch zu nehmen.
00:27:56: Sie brauchen vor Ort in relativer Nähe trotzdem Lösungsarchitektur und Lösungen Kompetenz.
00:28:03: Das heißt Für uns ist so, wir hatten ja eben darüber gesprochen auch wenn wir selber... Wir haben hier viele gut aufgestellte Lehrstühle.
00:28:11: Wir haben ja auch Frauenhofer und die neue Materialien.
00:28:15: Also wir haben aus der Stärke heraus Schwerpunkte im Bereich der Technologie-Labs gebildet.
00:28:20: aber wir sind bewusst nicht auf eine Technologie alleinig eingestiegen, weil wir da eben versuchen alle Relevancen der Unternehmen auch zumindest im Grundsatz abzudecken und bedienen uns aber.
00:28:33: Und das ist der springende Punkt den du auch ansprichst natürlich trotzdem dieser Spitzenklaster.
00:28:38: Auch wir brauchen diese Spitzencluster, weil die Spitze auch für unsere Unternehmen gleichermaßen relevant hat.
00:28:45: Und wir schaffen auch diese Zugänge dahin.
00:28:47: Wir schaffen über die Universität auch internationale Zugänge.
00:28:51: Das wird auch immer wieder gewünscht, auch die Unternehmen sagen wenn ihr so einzelnen Hubs, ich nehme jetzt mal Stand for Silicon Valley Wenn ihr Kontakt habt bringt uns da mal auf Zeit rein in eben genau diese Bezüge das ist ein bisschen eine Kompetenz Innovationsdrehscheibe und man nutzt dann eben auch aus diesem Ökosystem die jeweiligen Zugänge.
00:29:10: Das könnten ja auch mal unternehmen sein, die Zugänge haben.
00:29:13: das ist doch in beide Richtungen der Fall.
00:29:16: also beides hat Bestand oder Beides hat auch hohe Relevanz.
00:29:20: aber wir sollten es nicht so machen dass wir zehn Jahre eine Förderung komplett aussetzen weil da ist meine Vermutung ist das wofür wir lange gestanden haben und wo wir stark investiert haben dann besteht meines Erachtens die Gefahr tatsächlich auf einem Niveau absenkt, dass es die Schlagkraft nicht mehr entfaltet.
00:29:42: Petra Wiegroß ist deine Sorge wenn du jetzt daran denkst das wir nehmen die Aufnahme geradeauf während in Berlin auch über den nächsten Haushalt diskutiert wird?
00:29:53: Wir bleiben jetzt bei der deutschen Förderung.
00:29:55: ich möchte gleich gerne mit Andrea auch nochmal auf das Thema Europa gehen.
00:29:58: aber wie groß ist deine sorge dass genau das passiert?
00:30:01: man sagt Mensch da haben wir.
00:30:03: Also wir haben jetzt München, Hamburg Dresden.
00:30:06: Wir haben diese Metropole-Regionen wo diese Startup-Community sind?
00:30:09: Wo die entsprechenden Hochschulen sind.
00:30:11: wie groß ist deine Sorge dass genau das passiert da es jetzt doch wieder nur an so fünf sechs große Metropolregion reingeht und diese Programme Baden-Württemberg das was bei euch in Bayreuth war dass man da wo achtundneinzig Prozent des Mittelstands sitzen nämlich in den Regionen in Deutschland dass das nicht mehr so gefördert werden kann.
00:30:30: Also ich denke, grundsätzlich sind Mittel ja endlich und insofern müssen wir uns auch darüber verständigen.
00:30:35: Und das ist natürlich auch das Thema Spitzen, Spitzenklaster eine hohe Relevanz haben.
00:30:40: da bin ich ganz stark der Meinung.
00:30:43: Wir müssen ja gesamt national denken – auch wir!
00:30:47: Aber und ich muss vorwegschicken dass wir hier in den Regionen gerade Bayreuth mit Stadt- und Landkreis sehr stark gefördert wurden.
00:30:56: Wir dürfen ja jetzt in der nächsten Woche auch großen Innovationshub.
00:31:00: Also es geht jetzt im Grundsteining und Richtfest noch, aber auch an achtundzwanzig dürfen wir das einbeiden.
00:31:04: Das heißt die sind stark begünstigt worden, dass erst mal vorweg geschickt mit vielen, vielen Millionen.
00:31:11: Aber gerade weil wir so stark investieren da bin ich jetzt wieder außer BWL kommend auf der Meinung, dass wir einen Ried hören aus eben dieser Investitionen haben sollten, die trägt.
00:31:24: Ich kann aus Sicht der Unternehmen nur sagen, alle warten auf eben diese Einrichtung aber auch auf diese Aktivitäten.
00:31:31: Auf diese Unterstützungsleistungen.
00:31:33: und da wir ja auch in Bezug auf die Unterstützung Leistung nicht nur im Bezug den Bau eine starke Förderung hatten würde ich natürlich mir zutiefst wünschen – nicht für mich sondern zu tiefst wünschend für diesen Raum dass diese Förderungen nicht abrichten.
00:31:48: und ich habe eine große Mannschaft hinter mir aus dem Wirtschaftsverbänden den einzelnen Unternehmen, die nicht oder sind ja alle organisiert aber die sich noch mal stärker engagieren.
00:31:59: Die sagen wir müssen uns Richtung Berlin und wir müssen auch Richtung München gemeinsam wenden.
00:32:05: Nicht weil man sich beklagt über die Vergangenheit sondern weil man sie wünscht dass dieses Augenmerk nicht komplett verloren geht.
00:32:13: so würde ich es mal bezeichnen wollen.
00:32:16: Und wie ist jetzt der Blick auf dieses Thema das europäisch zu denken, Andrea?
00:32:20: Das ist ja doch nochmal eine besondere Herausforderung.
00:32:22: Aber auch eine riesen Chance!
00:32:24: Du hast gerade gesagt es ist auch wichtig dass war so.
00:32:25: im Nebensatz da habe ich mir schon was du meinst gerade Richtung Sicherheit dass wir es muss nicht das Silicon Valley sein sondern lass uns mal lieber gucken wie der Austausch hier zwischen Robert Bayreuth gelegen kann.
00:32:41: Genau,
00:32:42: genau.
00:32:42: also ich finde vielleicht noch Einsatz zu dem was Petra gesagt hat.
00:32:46: Ich glaube den Mittelstand ist auch total wichtig für Markterschliesung Zu bestimmten Technologien.
00:32:52: Also wir haben ja nicht nur die Hidden Champions Auch die sonstigen Mittelstandsunternehmen Haben ja oft Markzugänge Für bestimmte Technologiefelder Die neue Unternehmen kleine Unternehmen gar nicht kriegen.
00:33:02: Deswegen finde ich es auch wichtig diesen Teile der Wirtschaftslandschaft nicht zu vergessen, weil es ist Technologie aber auch Marktzugang für bestimmte Technologiefelder.
00:33:13: Ich wollte aber auf Birgit, auf deine Frage
00:33:16: ich
00:33:17: frage mich immer warum wir nicht viel klüger über eine Arbeitsteilung zwischen Landbund und EU nachtänken.
00:33:25: Ich gebe mir ein Beispiel aus einem anderen Bundesland, damit es nicht immer Bayern ist... ich war jetzt das letzte Jahr im Innovationsrat Niedersachsen wo sich das Land selber die Aufgabe gestellt hat also der Ministerpräsident und seine beiden Ressorts was schon mal super war Wirtschafts- und Wissenschaft zusammen auf das Land geguckt haben und gesagt was müssen wir hier eigentlich tun um Wirtschaft und Wissenschaft um Innovation voranzubringen und zwar ressortübergreifenden.
00:33:50: Und ein klarer Erkenntnis war, es gibt unfassbar viele Strukturen, die da aufgebaut wurden.
00:33:55: Auch zum Teil getrennt voneinander.
00:33:57: und es gibt Innovationenstrategien, diese RIS-III-Strategien für die europäischen Förderungen.
00:34:02: Und es gibt Landesförderprogramme.
00:34:04: Und diese Frage von was müssen wir als Land überhaupt tun?
00:34:08: Also als Niedersachsen überhaupt tun, was andere nicht tun?
00:34:12: Im Sinne der Ressourceneffizienz auch.
00:34:14: Die hat man sich jetzt wirklich sehr ernsthaft gestellt und auch überlegt, was sortieren wir aus... Weil der Bund macht das eh, oder es kommt über die europäische Förderung.
00:34:23: Und was ist spezifisch quasi Niedersachsen?
00:34:26: Wo können wir den meisten Mehrwert schaffen wenn wir nah an den Institutionen als Bundesland fördern?
00:34:31: Also das fand ich ein super Prozess dort.
00:34:34: Die stellen das jetzt Ende September vor weil ich... Jetzt ist auch ziemlich ehrlich fand wie die sich gemacht haben und auch gesagt haben wir werden sowieso nicht mehr alles finanzieren können.
00:34:42: also lasst uns lieber klug kombinieren regionale schrägstech Landesförderungen Nutzung von europäischen Forst, die wir sowieso kriegen als Niedersachsen und daran angelehnt.
00:34:52: Die Richtige früher hießen die Restreistrategien.
00:34:55: Ich weiß nicht ob jetzt immer noch so heißen also dieser Strategie zur Nutzungen dieser Förderfonds plus gucken was passiert auf Bundesebene?
00:35:03: Und wo können wir partizipieren?
00:35:04: und was passiert auch auf europäischer Ebene?
00:35:06: Das ist ein bisschen eine Stoßrichtung und die andere Stoßenrichtung ist eher mal... ich glaube vor anderthalb Jahren zwei Jahre einmal die Innovationsstrategie in der Länder verglichen Bundesländer und im Prinzip machen alle das gleiche.
00:35:20: Alle machen KI, und alle machen dies und dass.
00:35:23: Und dann gibt es noch hundert KI-Professuren irgendwo.
00:35:26: Da hat man sich gefragt okay macht das Sinn?
00:35:29: Macht das eigentlich Sinn, dass wir sechzehnmal in so ein Feld reingehen und nirgendwo entsteht kritische Masse anstatt zu sagen Wir gucken uns national mal an wo sind wir eigentlich in was gut und bündeln Ressourcen.
00:35:41: Das ist dann eher die Bundesebenen, ja?
00:35:43: Und stecken vielleicht in stimmtes Technologiefeld bewusst nur was rein in bestimmte Bundesländern um dann auch europäisch relevant zu sein.
00:35:51: Bei Europa wird nicht sechzehnmal KI auf den Blick haben wenn sie, wenn Sie auf Deutschland gucken sondern wir brauchen hier eine kritische Masse.
00:35:58: also das sind so Fragen finde ich die man viel stärker diskutieren sollte.
00:36:02: wie kann Land Bund EU zusammenspielen und welche Stärken haben wir als Deutschland auch europäisch, auf die wir dann aber auch mit sechzehn Bundesländern einzahlen müssten.
00:36:14: Und nicht jeder so für sich seine eigene kleine Innovationsstrategie machen sollte und damit überhaupt keine kritische Masse liegt.
00:36:20: also diese freige Arbeitsteilung und Frage der kritischen Maße finde ich ist nicht gut beleuchtet bei uns.
00:36:26: Wer wären denn?
00:36:27: die Personen, wir haben ja davon gesprochen oder die Akteure.
00:36:29: Wir haben gesagt es braucht so am Anfang diese gemeinsame Vision.
00:36:34: wo wollen wir hin?
00:36:34: was wollen wir erreichen?
00:36:36: Du hast jetzt gerade von dem Land in Niedersachsen gesprochen und die gesagt haben wir öffnen das mal.
00:36:41: aber wer wäre denn?
00:36:43: möchte gerne euch beide fragen.
00:36:44: deswegen Andrea ist an dich.
00:36:48: Wenn man es macht, die Person, die das wirklich als erstes die Idee kommt zu sagen.
00:36:52: Wo ist denn jetzt?
00:36:53: Ist das Dublin, ist das Rom?
00:36:57: Bleiben wir mal beim Thema Halbleiter.
00:36:58: Wo wären dann die richtigen Ansprechpartner?
00:37:00: Wo sind die richtige Cluster?
00:37:03: Wo gehen wir dahin und wer koordiniert das so in dieser Frühphase?
00:37:07: also ich fange mal vielleicht von unten an.
00:37:09: Ich finde Wir haben eine Reihe von Landesübergreifenden Gremien Gemeinsame Wissenschaftskonferenz und wir haben die Wissenschaftsministerkonferenz.
00:37:18: Und wir haben eine Wirtschaftsminister Konferenz, diese agieren aber unabhängig voneinander.
00:37:25: Ich glaube man bräuchte in... Wir haben ein Wissenschaftsrat als bundesweites Beratungsgremium.
00:37:30: Da habe ich jetzt ein bisschen voringenommen weil ich in der Wissenschaft den Kommission bin, aber noch nicht so lange.
00:37:34: Das sind alles Orte, die könnten sich zum Ziel setzen stärker national Innovationsagenda zu entwickeln.
00:37:44: Die gibt es ja mit der Hightech-Agenda, weiß aber nicht ob da alle hinter stehen und sich dann auch zu committen jeweils beizutragen.
00:37:51: Wenn man auf europäische Ebene geht, dann gibt's wahrscheinlich da jetzt wieder bestimmte Themen.
00:37:54: Defense ist ein Thema, Fusion ist auch ein europäisches Thema, auch da könnte man gucken europäisch.
00:38:00: dann wo haben wir denn wirklich eigentlich stärken und schreiten wir voran?
00:38:03: Und der Rest bleibt dann eben mal außen vor.
00:38:06: Letzter Satz dazu ich finde das schon interessant dass bei einigen Themen jetzt so eine Art selektive Kooperation anfängt.
00:38:13: Also nehmen wir mal Fusion, da gab es dann auf einmal sieben Bundesländer.
00:38:16: die haben gesagt wie schreiten jetzt davor an?
00:38:19: Gab natürlich eine große Aufregung darüber weil man nicht so dieses Konsens bezogene was man kennt gemacht hat.
00:38:26: Wir stimmen uns alle ab und dann gehen wir irgendwie gemeinsam voran.
00:38:28: aber am Ende fand ich das eigentlich gut weil weil am Ende sind dann die Länder vorangeschritten.
00:38:34: ihr gesagt habt wir können ja auch etwas beitragen weil wir haben eine Forschungsinfrastruktur wie Wendelstein da in Mecklenburg-Vorpommern.
00:38:41: Wir haben etwas einzubringen bei diesem Thema und deswegen machen wir mit, nicht weil wir einer von sechzehn sein wollen.
00:38:48: also ich glaube es gibt Gremien die tagen im Moment mehr oder weniger unabhängig voneinander aber vielleicht meine Hoffnung ist so ein bisschen der Druck wird ja steigen oder was heißt hoffnungen.
00:38:57: leider wird der druck steigen weil ich glaube die ressourcenfrage wird dramatischer werden.
00:39:02: in allen länder und bundeshaushalten Ist es oft ein Treiber für Kooperation?
00:39:08: In Niedersachsen ist ja auch der Treiber gewesen, Ressourcen besser einsetzen zu können als bisher.
00:39:14: Und sowas entsteht natürlich eher aus Knappheit... ...als aus Überschuss!
00:39:18: Ich habe so'n kleines Aufsäufzen und ein kleines Stoßgebet von dir gesehen, als Andrea erwähnt hat.
00:39:25: Wir haben das und wir haben
00:39:27: den Wissenschaft
00:39:28: und den Wirtschaft... ich denke jetzt gerade noch an Sprint.
00:39:32: also da Wir haben ja wirklich viel.
00:39:34: Ja,
00:39:34: ich meine, ich denke in der idealen Welt habe Andreas das schon gut beschrieben und wir haben die EU-Ebene, wir haben den Bundes-, Landesebene, die Regionalebene... Bestenfalls werden natürlich dann auch jeweils die einzelnen Bereiche bemüht, sich bestimmter Themen zu stellen und dafür eben auch eine breiten Wirkung und ein Grundverständnis zu erreichen.
00:39:54: Warum man sich dann eben auch bestimmten Strategien gemeinsam verschreibt und darauf einzahlt?
00:40:00: Und das ist immer so ein bisschen was wir hier auch machen, weil ich glaube, man kann ja einerseits immer fordern Aber man muss auch ein Verständnis für den Gesamtsystem erreichen, auch in unserer Region.
00:40:11: Auch in Oberfranken erreichen und zu sagen das wird auf Bundesebene gelöst.
00:40:15: Das muss auf Landesebene dann aber auch gelöst werden wenn es die Bundesebenen nicht löst.
00:40:20: Weil letztendlich ist die Aufgabe, die man sich selber zuschreibt ja trotzdem nicht nur eine Vision.
00:40:25: Sondern es ist auch eine tatsächliche Aufgabe, der hinterlegt sein muss und ich denke bunt und lang können Rahmenbedingungen setzen.
00:40:32: aber die tatsachliche Arbeit passiert dann in den Spitzenklasstern oder passiert in den Regionen.
00:40:37: Und ob das jetzt die Hochschule wie hier in Oberfranken ist, wir versuchen uns ja hier entsprechend aktiv auch für den Raum mit einzusetzen.
00:40:44: Das kann auch in anderen Regionen eine ganz andere Stelle sein, die das übernimmt.
00:40:48: Das ist keine exklusive Diskussion von Hochschulen sondern wichtig ist da diese Managementfunktionen, über die wir heute gesprochen haben und dass man die auch installiert.
00:40:56: also ich bin wirklich verfechter dass der Bund auch manchmal Dinge ausprobieren lässt, dass man bestimmte Stimulima setzt.
00:41:03: Dass man bestimmten Dinge wie mit der innovativen Hochschule ja auch, dass es man sagt probiert das mal ob das die richtige Antwort auf die Herausforderung sein kann.
00:41:11: Aber wenn sich dann herausstellt, dass es die richtige Antwort ist oder beziehungsweise ein bestimmter Bereich aus dieser Aktivität dann tatsächlich unterstützt dieses Ziel zu erreichen.
00:41:22: Dann sollte man auch mit dieser Lösung, die lange gebraucht haben sie in dieser Form zu perfektionieren, sollte man weiter machen.
00:41:29: ich glaube das ist ja das was wir heute besprechen.
00:41:32: Das würde hier das Unternehmen auch machen wenn sie dann lange an einem Produkt oder einen Prozess gearbeitet hat und dieses Produkt, dieser Prozess in Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht.
00:41:43: Dann wäre es ja blöd die Aktivitäten wieder einzustellen.
00:41:47: Das ist glaube ich das Entscheidende und das Verständnis für's Gesamte.
00:41:51: Also was Andrea deutlich gesagt hat nicht jeder sollte Hypeleiter machen.
00:41:55: Nicht jeder sollte sich der Spitzen Technologie in allen Bereichen zumindest einbringen weil da kann es keine Spitze mehr sein.
00:42:02: Ja!
00:42:03: Und dann glaube Andrea, aber stellvertretend für den Stifterverband ja auch nochmal ein großes Interesse daran.
00:42:08: Und da interessiert mich auch noch mal der Blick wie gelingt das jetzt?
00:42:11: Ich bin ja außenstehend und nicht so tief drin.
00:42:14: Und möglicherweise stellt sich auch jetzt der eine oder andere Hörer die Frage.
00:42:17: Jetzt bleiben wir mal.
00:42:18: sagen wir mal, da ist jetzt was tolles entstanden.
00:42:21: Da ist etwas nach vorne getrieben worden.
00:42:23: Und dann sind auch die Akteure, die sie im Anfang committed haben über Jahre dabei geblieben und hat es diesen Transfer gegeben.
00:42:31: Ich sag jetzt mal in die Unternehmerlandschaft rund um Bayreuth, die sich daran profitieren.
00:42:39: Wie erfährt jetzt das Unternehmen was einem Menschenthema arbeitet?
00:42:44: In Kiel davon.
00:42:45: Ja
00:42:46: also bei uns läuft es so unter Überschrift Eskalierung in die Breite.
00:42:50: Das ist glaube ich der schwierigste Teil von allen.
00:42:53: Ehrlich gesagt gerade im Bildungs- und Wissenschaftssystem.
00:42:56: Also wir versuchen bei einigen Dingen Wenn es um Rahmenbedingungen geht, das wirklich proaktiv voranzutreiben.
00:43:02: Ich gebe noch mal ein Beispiel.
00:43:04: also da geht's aber gar nicht um die Regionen und Unternehmen schon.
00:43:07: Da gehts nicht unbedingt um die Unternehmen, die das kopieren sollen.
00:43:10: Also Copy- und Paste ist ja eigentlich eine gute Methode, ne?
00:43:13: Die das kopiern sollen, sondern oft geht auch um die Politik, die sozusagen die Dinge... idealerweise schneller umsetzen kann, wenn andere das schon mal ausprobiert haben.
00:43:23: Und wir nehmen noch einmal dieses Projekt, was ich am Anfang erwähnt habe.
00:43:27: da haben wir gemeinsam mit Hochschulen Modelle zum sogenannten Alpietransfer entwickelt also Transfer von Geist im Eigentum in Gründung.
00:43:34: Das war der Anwendungsfall schnell recht sicher transparent und dann sind wir damit durch die Bundesländer gezogen und das hat sehr gut funktioniert.
00:43:43: Wir waren in Bayern Mal gucken, ob Petra davor schon mal gehört hat.
00:43:47: Aber wir waren auch mit dem Minister und den Hochschulleitungen da unterwegs.
00:43:50: Wir haben das in Niedersachsen gemacht im NRW und haben so versucht Erfahrungstransfer schnell hinzubekommen insbesondere zwischen der Politik.
00:43:59: Wir selber haben auch ... Das nennt sich bei uns Länderroundtable.
00:44:02: also wir haben einen Format... Das ist nicht ganz oben politisch, das sind die Abteilungsleitung.
00:44:07: Die bringen wir regelmäßig zusammen und diskutieren bestimmte Forschung und innovationspolitische Fragen Genau mit dem Ziel auch einen Raum zu schaffen, wo die sich mal auf so einer Erfahrungs... Na also bringen wir natürlich gute Beispiele rein.
00:44:20: Wo die lernen können.
00:44:21: und ein drittes Beispiel was für wie ich finde super funktioniert hat.
00:44:25: das war jetzt nicht nur unser Verdienst sondern da haben wir auch zusammen mit der Gesellschaft für Informatik zusammengearbeitet.
00:44:31: Da ging es um die Frage Pflichtfachinformatik in der Mittelstufe ums jetzt mal ganz verkürzt zu sagen und da haben Drei, vier Jahre Analyse gemacht und im Prinzip sah man es waren glaube ich vier Bundesländer die das überhaupt machen.
00:44:45: aber es hat gezeigt dass wenn man das macht der Kompetenz zu wachsen insbesondere bei Mädchen extrem hoch ist.
00:44:52: Und bei Bildungsfernen schichten also Pflichtfach führt so mehr Kompetenz beim Mädchen und Bildungsfern.
00:44:58: und dann war unsere Überlegung, ja das können wir jetzt als Studie veröffentlichen und sagen die Länder sind alle nicht in der Lage das zu machen oder wir gehen ins Gespräch.
00:45:05: Und wir haben dann mit sechzehn Bundesländern auch Gespräche quasi im Stillen geführt gar nicht auf der großen Bühne.
00:45:12: Das hat so ganz viel Erfahrungstransfer geführt vom einen Land zum nächsten.
00:45:17: also die Frage wie komme ich denn in die Stundentafel?
00:45:19: Wie kriege ich denn meine Informatik-Lehrer überhaupt zu mir?
00:45:22: Also ganz viele Probleme, die sie natürlich haben.
00:45:26: Wir sagen dann immer informatik, pflichtfach.
00:45:29: Informatik ist noch nicht so schwer aber natürlich im Konkreten ist es unfassbar kompliziert also ein Pflichtfach in die Schule zu bringen und da auch zu sagen lasst uns anstatt öffentliche Diskussionen zu führen lieber mal gucken ob wir nicht Räume schaffen wo wir von einem Bundesland ins andere transferieren und dann auch irgendwie zum Ziel kommen ohne die große Bühne zu nutzen.
00:45:50: das heißt bei uns läuft das unter Meinungsbildung.
00:45:53: Also wir versuchen da auch im Stillen mit der Politik zu arbeiten.
00:45:58: Also diese Art von Skalierung in die Breite finde ich das Schwerste überhaupt, insbesondere im Bildungssystem.
00:46:06: aber ich glaube wir haben da im Föderalismus auch eine Stärke weil wir sagen immer dass behindert uns.
00:46:13: aber wir haben ja auch ein bisschen Wettbewerb zwischen den Ländern wenn man das klug nutzt.
00:46:17: und wir haben damals in der Corona-Pandemie ich weiß nicht ob ihr das noch erinnert mussten ja viele Bundesländer in der Schule ganz schnell umstellen.
00:46:27: Irgendwie versuchen das am Laufen zu halten und damals gab es so eine Arbeitsteilung zwischen den Bundesländern, es wurden unterschiedliche Dinge ausprobiert und dann wurden diese Dinge relativ unkompliziert übernommen in anderen Bundesländern.
00:46:42: Das war jetzt keine weltbewegenden Dinge aber zum Teil war das welche Tools nutzt ihr für digitale Plattformen?
00:46:49: Aber das waren natürlich geboren aus Zeitdruck und hohem Leidensdruck.
00:46:54: Diamonds are made under pressure!
00:46:57: Genau, das finde ich auch noch mal dieses Nachdenken über Arbeitsteilung zwischen den Ländern und auch, ich sage mal, uneitles Übernehmen guter Ansätze.
00:47:07: Ich glaube da können wir eigentlich auch pumpen in so einem föderalen System.
00:47:11: Ja, darüber sprechen wie du schon sagst einfach wenn wir zum Beispiel gerade an den Hochschulen wenn wir nicht sprechen.
00:47:18: Wir haben ja einen praktischen öffentlichen Dienst und auch im öffentlichen Interesse unterwegs, also ich finde es für mich selber auch für meine Arbeit extrem... Also ich begeisterbe ich extrem dafür für andere Beispiele wo Dinge auch funktionieren?
00:47:33: Wir haben zum Beispiel sehr viele Dinge übernommen bei uns in diesem Ökosystem, im Bereich der Innovation oder auch im Bereich des Formates.
00:47:42: auch Bundesländer, aber auch andere Communities eben gemerkt haben.
00:47:46: Sie kommen damit gut voran und treffen natürlich auf das Interesse der Wirtschaft oder eben auch zum Beispiel der Medizin oder der Pflege.
00:47:56: Da haben wir es extrem gemacht.
00:47:57: Und deswegen finde ich es auch gut, auch zu die innovative Hochschule um ein Beispiel zu nennen setzt ja auch stark daran dass es ein eigenes Kapitel bei der Beantragung geben muss so sagen inwieweit hast du Blaupausencharakter nicht nur eben die Möglichkeit der Verstetigung deiner Aktivitäten darlegt, sondern irgendwie weit können andere auch von dem was du tust profitieren und inwieweit kann man das ausrollen.
00:48:20: Und ich finde das gut weil da haben wir ja auch schon viel auch in der Förderung viel gelernt dass das etwas ist was greifen sollte.
00:48:27: Petra, nicht zuletzt machst Du ja genau aus diesem Kunden Podcast!
00:48:30: Ich find' das auch das extrem... Das ist ja
00:48:33: auch Transferleistung.
00:48:35: Also ich glaube es sind's auch das weiterhüpfen.
00:48:37: Ich höre auch gerne Podcast, ich mache das auch gerne weil es ist sehr geschmeidig am Abend oder am Wochenende.
00:48:44: Ja um sich einfach auch mal... Also ich habe da viele Aha-Effekte und so hab' ich das noch gar nicht gesehen.
00:48:49: oder das ist ja etwas wir sind hier alle im Prozess der Veränderung.
00:48:53: also apropos Future Skills dass auch wir selber ja sagen müssen unsere Skills waren vor zwanzig Jahren auch noch andere als die heutigen.
00:49:00: Auch wir verändern uns er selber nach Transformation absolut.
00:49:04: Und deswegen, ich denke ob das Webinare sind oder Podcasts.
00:49:08: Oder auch einfach die Teilnahme an Veranstaltungen und manchmal sind es ja zwei drei Sätze, die man mitnimmt, die dann aber den Hebel für größere Veränderung in den Regionen durchaus setzen kann.
00:49:18: also Ja!
00:49:19: Ich finde das toll.
00:49:20: Ich genieße das.
00:49:23: Andrea.
00:49:24: Jetzt stellen wir uns mal vor, es kommen Akteure auf euch zu.
00:49:27: Die sagen, wir haben noch kein Förderprogramm.
00:49:29: Wir haben noch keinen Cluster-Management.
00:49:32: Das ist also auch gar kein Geld beantragt.
00:49:34: Die wenden sich an euch.
00:49:36: Welche drei Dinge müssten vorhanden sein bevor ihr sagt hier lohnt es sich Zeit und Geld reinzugeben?
00:49:43: Also erste wäre Commitment der Institution auf Leitungsebene.
00:49:48: Es ist ein wichtiges Kriterium kritische Masse an Menschen, die Lust haben mitzumachen.
00:49:54: Und wenn es jetzt ums Transfer und Innovation geht, zwei, drei Externe, die auch Lust haben zu machen.
00:50:01: Ja?
00:50:01: Also wir haben ... Wir machen sowas in der Tat.
00:50:04: Wir haben ein Team, das nennt sich SV Change.
00:50:08: Die reagieren genau auf solche Anfragen.
00:50:11: Unser Erfahrung nicht nur zum Thema Transfer zu allen möglichen Themen, Diversität oder auch innovative Lehre also ganz KI in der Hochschule, ganz unterschiedliche Inhalte und immer ist für uns wichtig die Frage, will die Institution das wirklich?
00:50:27: Das ist meistens ein Commitment der Hochschulleitung.
00:50:29: Ehrlicherweise, wenn man schon guckt, ist es getragen von Menschen in der Organisation, die auch Lust haben mitzumachen und das mit Leben zu erwecken.
00:50:36: Und je nach Thema ist es total wichtig, dass es eine Resonanz von außen gibt.
00:50:41: Dann möchte ich gerne noch mal nachfragen diese, wo du sagst auch nochmal so zwei, drei Externe was meinst du damit?
00:50:45: weil gib uns da vielleicht mal so ein Beispiel so
00:50:48: Genau, also wenn ich jetzt zum Beispiel... Ich nehme jetzt mal eine Hochschule die hat Lust.
00:50:53: Wenn wir jetzt beim Transfer bleiben, die sagen Wir können ganz viel Innovation in die Pflege im ländlichen Raum bringen weil da haben wir Expertise im Bereich der Pflegeberufe.
00:51:02: Es ist dann vielleicht eher ne Hochschul für angewandte Wissenschaft und da haben drei Professorinnen, Professoren.
00:51:08: Die sind echt super.
00:51:09: Die haben ganz viele Praxisideen aber es gibt keinen Außerhalt Der Lust hat diese Ideen aufzugreifen oder deren Problem hat das mit diesen Ideen gelöst wird.
00:51:18: Dann würde ich sagen, bringt das nichts.
00:51:19: Und oft sieht man in den Transferstrategien... Das meinte ich mit Angebot und Nachfrage.
00:51:25: Man sieht abgeleitet Transferschwerpunkte aus der Expertise der Hochschule.
00:51:30: Es bleibt aber unklar, wer darauf reagieren soll im Außenraum?
00:51:36: Und das meine ich mit externen Akteuren.
00:51:39: Wenn wir jetzt über Innovation der Lehre sprechen, dann wäre eher relevant dass es intern sozusagen gelebt wird.
00:51:45: aber im Transfer glaube ich ist diese Refektion zu einem Außenraum.
00:51:48: welcher Unternehmen habe ich?
00:51:49: was macht die Wirtschaftsförderung?
00:51:51: Was macht eigentlich die IHK?
00:51:53: schon?
00:51:54: gibt's ein Landesprogramm oder ein kommunales kommunale Landkreisinitiative die irgendwas damit zu tun hat?
00:52:00: also Wie bette ich mich mit meiner Idee auch ein in ein System von außen, was das befördern kann?
00:52:06: Das mal eigentlich mit zwei, drei externen Akten.
00:52:08: Ja
00:52:09: sehr gut Petra.
00:52:10: und an dich die Abschlussfrage wenn du jetzt sagen wir mal fünf Jahre später Sagen wir mal dass wäre jetzt Niedersachsen ja wo es also um dieses Thema Innovation in der Pflege geht.
00:52:22: Ich weiß gar nicht wie ich jetzt auf Niedern Sachsen komme.
00:52:24: ich wohne da und kenne hier den einen oder anderen großen Player.
00:52:29: Sag mir mal, du kämpfst jetzt dahin.
00:52:30: Woran würdest Du nach fünf Jahren merken?
00:52:32: hier ist echt ein gutes Innovations- Ökosystem entstanden und es sind nicht nur Gelder verwaltet und verteilt worden?
00:52:40: Es ist gerade schon angesprochen, weil ich kann mich dem nur anschließen.
00:52:47: Das sind eigentlich beides eingebende Seiten.
00:52:49: Ich habe erst gesagt die Expertise liegt ja bei der Pflege auch selbst.
00:52:53: Wir versuchen immer dieses Reziproke zu denken und zu leben.
00:52:57: aber die Wissenschaft oder bzw.
00:52:59: die Talente die letztendlich in den Hochschulen stecken das sind ja meist Menschen über die wir dann doch sprechen die hier qualitiziert werden Und die unterstützen können eben die nächsten Jahre in der Pflege auch entsprechend mit zu verändern.
00:53:11: Das heißt, einmal weil sie angestellt sind in der pflege wirken.
00:53:15: aber wir merken gerade dass da auch unternehmerisches Potenzial im großen maße steckt.
00:53:20: also bei uns sind es jetzt Studierende die überlegen die nicht noch nicht geklärten Themen in der Pflege auch unternehmerisch mitzulösen und hier Fade bereits im Studium zu legen, dass daraus Gründungen entstehen.
00:53:33: Das ist ein Bereich.
00:53:35: das andere ist natürlich auch die Integration in der pflege oder aber auch politisches Commitment.
00:53:40: Wir haben hier gerade ganz stark Personenkreise mit bemüht in der Pflege ist jetzt ein Beispiel, die im Grunde die Themen mit adressieren.
00:53:50: Die werden erörtert und strukturiert in einem guten Prozess zusammengeführt.
00:53:55: Das ist auch so ein Guide, der jetzt entsteht um zu sagen damit kann man sich abgestimmt auch sehr gut wieder an die Politik wenden.
00:54:01: also um das Thema reinzu ich würde gucken wie viele Interaktionen starten wie viel es daraus auch erwachsen.
00:54:07: was sind tatsächlich Impact-Themen gewesen oder wie viel Impact es auch erreicht worden.
00:54:11: Hier selber, ich musste mich dem auch langsam essen, hier sind sehr stark KPI gesteuert also... Key Performance Indicate, dass sie setzen und Ziele.
00:54:19: Wir gucken, wie weit haben wir sie erreicht?
00:54:22: Warum haben wir Sie nicht erreicht?
00:54:23: War der Faktor falsch oder haben wir da tatsächlich nicht die richtigen Aktivitäten entfaltet?
00:54:29: Also ich glaube, wir müssen eh nicht wie ein Unternehmen auch gucken ob wir das was wir als Visionen setzen, was wir dann auch als Zielbäume dahinter setzen.
00:54:37: und als Prozess sind wir dahin gekommen wo wir hinkommen wollten Und sind wir auch ein System, was sich daran immer wieder aufreibt, erneuert neue Wege geht.
00:54:46: Das ist das, was ich prüfen würde.
00:54:48: Sind die Personen, die dabei waren noch dabei oder sind auch die Stakeholder immer wieder ausgetauscht?
00:54:54: Wir merken dass es bei uns so langsam einen Kern an Unternehmen etabliert, die dabeibleiben und mittreiben und dass sich selbst verstärkende Prozesse ausgelöst werden.
00:55:05: wenn Es ist im Gründungsbereich übrigens das Gleiche.
00:55:07: Wenn man anfängt, wir sind vor zwölf Jahren damit angefangen zuerst war es sehr zäh Mittlerweile können wir schon zurücktreten, wie der Dinge neu anstoßen und die Gruppe, die wir angestoßen haben, erneuert sich weiter selbst.
00:55:21: Also es sind diese selbstverstärkenden Prozesse, die Gründer und Gründerin informieren sich gegenseitig, die stoßen wieder eigene Initiativen an – das ist im Transferbereich das Gleiche.
00:55:31: Da geht schon Unternehmen an Unternehmen, da ist der zweite konzentrische Ring jetzt schon um dieses Innovations-Ögosystem wo sehr viel Eigende.
00:55:40: Prozesse und Maßnahmen angestoßen werden.
00:55:43: Und auch nochmal Nachfrage an dich, gelingt es denn auch?
00:55:47: Ich sage jetzt mal sowas wie mir ist jetzt dadurch auch ein als Teilnehmer des Unternehmen ja also als Teil des Unternehmens was in diesem Netzwerk oder diesen Ökosystem drin ist?
00:55:57: gibt's da so einen Denken wie?
00:55:59: das ist jetzt gerade mal mein Wettbewerbsvorteil.
00:56:01: ich möchte gar nicht dass das jetzt von Bayreuth nach Niedersachsen geht.
00:56:05: spielt sowas eine Rolle?
00:56:06: Wenig, wenig.
00:56:07: Also wir haben das wenig.
00:56:09: Super!
00:56:09: Das ist was Andrea auch sehr klasse formuliert hat.
00:56:13: Es geht nicht darum dass wir jetzt neue Hypeleiter-Technologien hier entwickeln sondern es geht darum die Erkenntnisse aus der Wissenschaft, aus den Clustern im Unternehmen ankommt und damit für Wettbewerbsfähigkeit des einzelnen Unternehmens oder Unternehmsverbundes sorgt.
00:56:28: Da braucht schnelle Lösung.
00:56:30: da die Frage ob die Fragen kommen gar nicht auf.
00:56:33: Es gibt noch einen interessanten Nebeneffekt zu dieser Frage.
00:56:36: Also bin ich eher in Konkurrenz.
00:56:38: oder hilft mir diese Kooperation vielleicht im eigenen Fortschreiten?
00:56:44: Wenn wir, es gibt eine schöne Studie zur RWTH Aachen und dem Ökosystem rundherum... ...und die nennt sich Werforscht mit Weben!
00:56:52: Und da stellen die das ein bisschen dar.
00:56:54: Und am Ende wird deutlich dass es nicht nur diese... Das ist zunehmend mit Dauer auch der Kooperation auch viele Querverbindungen zwischen untergeben gab, die es vorher gar nicht gab.
00:57:06: Also das sozusagen über die Kooperation mit der RWTHH und die Unternehmen auch zueinander gefunden haben.
00:57:12: Da geht's jetzt nicht von der einen Region zu anderen.
00:57:14: aber das zeigt auch wie ich sage mal unentendierte Nebeneffekte dann auch ein Mehrwert bringen können für Unternehmen weil auf einmal habe ich vielleicht einen Entwicklungspartner aus der Region den ich vorher gar nie mehr kannte.
00:57:24: also das zeigt dass diese Studie ganz schön finde ich ganz spannend.
00:57:28: Aber da geht's der Hochschul nicht immer drum, aber das ist natürlich ein guter Mehrwert für auch beteiligte Unternehmen.
00:57:34: Sehr sehr gut!
00:57:35: Ja und damit sind wir am Ende dieser Folge von Zeit für Zukunft.
00:57:39: Vielleicht lässt sich aus diesem Gespräch mitnehmen dass es eben Strukturen braucht die so relevant für die Beteiligten sind, dass daraus diese langfristige Zusammenarbeit entstehen kann ja?
00:57:48: Wir brauchen Wissenschaft, wir brauchen Wirtschaft und die dürfen... Die Unternehmen, dass diese ganz nacktöre dürfen, nicht deshalb meine Entwicklung aufeinandertreffen.
00:57:57: Peter hat dir jetzt schon mal ganz herzlichen Dank für das Gespräch und die Initiative, dass wir darüber sprechen.
00:58:03: Und Andrea wie war es für dich als Gast bei diesem Thema dabei zu sein?
00:58:08: Es hat großen Spaß gemacht nicht nur über... Würdest du uns
00:58:11: weiter empfehlen als Gast in diesen Podcast zu kommen?
00:58:15: Ich
00:58:15: würde euch unbedingt weiter empfinden!
00:58:19: So, liebe Hörer.
00:58:20: Und wenn ihr Lust habt dieses Gespräch weiter zu empfehlen dem ihr sagt Mensch das war so klasse da könnt ihr jetzt auch noch mal von profitieren.
00:58:26: Liebe Freunde man kann diesen Podcast teilen.
00:58:29: Ihr könnt ihn auf WhatsApp teilen in euren Communities weitergeben über Social Media ganz klassisch zum Telefon heranreifen und anrufen.
00:58:39: wir freuen uns Wenn ihr sagt, das war nicht nur für mich wertvoll sondern auch ich bin Teil des Transfers und des Weitergebens.
00:58:48: Und wenn dieser Podcast eben dann noch viele weitere Hörer bekommt, dass wir ihn abonnieren können.
00:58:53: Das wisst ihr!
00:58:55: Ich danke euch fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von
00:58:58: Zeit für Zukunft.
00:59:11: Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns wenn du den Podcast Likes teilst und abonnierst.
00:59:16: Bleiben neugierig!
00:59:17: Bis zur nächsten Folge.
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